Aktuelle Maßnahmen und Corona-Infos der Aidshilfe Oberhausen e.V.

Aufgrund der allgemeinen Entwicklung ist die Geschäftsstelle der Aidshilfe Oberhausen e.V. nur unregelmäßig besetzt!

Bis auf Weiteres sagen wir sämtliche Gruppenangebote und Veranstaltungen ab. Dies betrifft auch die allgemeine Beratung zu HIV und Aids.

Bei Fragen zu HIV wenden Sie sich bitte an die bundesweite Telefonberatung der Aidshilfen über die Nummer 0180 33 19 411.

Die kostenlose Onlineberatung erreichen Sie unter www.aidshilfeberatung.de

Bei Fragen zur Durchführung von einem HIV-Test in Oberhausen wenden Sie sich bitte vorerst telefonisch an die Beratungs- und Untersuchungsstelle für HIV, Aids und STI über die Nummer 0208-8252597.

Klienten, die durch das Ambulant Betreute Wohnen unterstütz werden, wenden sich an die Bezugsbetreuer über die mobile Dienstnummer.

Unsere Spritzentauschautomaten werden weiterhin regelmäßig neu bestückt, bitte die Utensilien nicht horten!

Weitere Informationen zum Coronavirus und die Teststellen erhalten Sie über das Infotelefon 0208 825-7777 und auf www.oberhausen.de.

Rezepte (Verordnungen) für HIV-Medikamente

Unseren Informationen nach, besteht derzeit (zumindest in der Uniklinik Essen) die Möglichkeit die Rezepte für die HIV-Medikamente (ohne persönliches Erscheinen) telefonisch zu bestellen, dass Rezept wird per Post versandt. Bitte immer im Vorfeld erst die HIV-Behandler telefonisch kontaktieren!

Probleme bei der Versorgung mit HIV-Medikamenten

Wer Probleme hat seine HIV-Medikamente zu bekommen, kann sich an eine Apotheke der Deutschen Arbeitsgemeinschaft HIV- und Hepatitis-kompetenter Apotheken (DAH2KA) wenden. Sie helfen sich untereinander aus und haben direkten Draht zu den Herstellern. Die DAH2KA-Apotheken findet man hier: https://www.dahka.de/index.php/ueber-die-dah2ka/mitgliederkarte.

Besondere Hinweise für Drogengebrauchende

Das Coronavirus ist im Gegensatz zu HIV und Hepatitis über Speichel sehr einfach übertragbar. Daher solltet ihr beim Konsum die Safer Use Regeln beachten. Dies bedeutet, nutzt nur eure eigenen Konsumutensilien und gebt benutzte Utensilien nicht an andere weiter!

  • Die Spritzentauschautomaten in Oberhausen werden von uns weiterhin, regelmäßig neu befüllt!
  • Vermeidet das „Horten“! Alle Drogengebraucher*innen benötigen Konsumutensilien um sich weiterhin zu schützen.
  • Aktuell laufen viele Einrichtungen im Notbetrieb. Dies bedeutet in Konsumräumen geringere Platz­kapa­zitäten. Stellt euch darauf ein, dass nicht das gesamte Angebot verfügbar ist.
  • Solltet ihr hierdurch verstärkt im öffentlichen oder privaten Raum konsumieren, informiert euch welche Ärzte Naloxon verschreiben.
  • Solltet ihr Substanzen kaufen, die vorher im Mund transportiert wurden, wascht euch gründlich die Hände und transportiert die Kugeln keinesfalls in eurem Mund.
  • Vermeidet unbedingt das Teilen und die Weitergabe von Crackpfeifen oder Pfeifen zum Cannabis­konsum. Corona ist über Speichel sehr einfach übertragbar!
  • Es sind kaum Leute unterwegs und Geschäfte geschlossen. Solltet ihr Probleme haben das Geld für euren Konsum zu bekommen, wendet euch an eure Drogenhilfe oder einen euch bekannten Substi­tutions­arzt und fragt nach einer Notfallsubstitution!
  • Achtet verstärkt auf Drogen gebrauchende Freund*innen und Bekannte in eurem Umfeld. Ruft sie an und erkundigt euch, ob dort wirklich alles OK ist.

Informationen und Hinweise für substituierende Ärzte*innen zur Vergabe von „Take home“ sind auf www.aidshilfe.de veröffentlicht.

Herzlich Willkommen!

Willkommen bei der Aidshilfe Oberhausen e.V.

Seit 1987 enga­giert sich die Aids­hilfe Ober­hausen e.V. in allen Be­reichen, die das Leben mit HIV und Aids be­treffen. Seit­her ist HIV für die einen eine be­handel­bare chronische In­fektion ge­worden, für andere geht sie immer noch mit Ängsten, Vor­ur­teilen, Dis­krimi­nierung, Armut, Ver­ein­samung und dem Krank­heits­bild Aids einher.

In Deutschland schätzen wir uns glück­lich, dass dank der ak­zep­tierenden und selbst­be­stimmten HIV-Prä­vention die In­fektions­zahlen seit langem auf niedrigem Niveau stag­nieren.

Und doch ist das Themen­feld rund um HIV, Aids und STIs komplexer ge­worden, die An­sprüche an die Be­ratung und Be­treuung sind deut­lich ge­stiegen. Effektive Prä­vention muss ver­ständlich sein, damit sie schnell um­ge­setzt und in den All­tag inte­griert werden kann.

In über 30 Jahren Aids­hilfe­arbeit haben wir ge­lernt: Dazu braucht es Geld und auch Geduld. Zu­künftigen Her­aus­forder­ungen werden wir uns mit unseren ehren- und haupt­amtlichen Mit­arbeiter*innen auch weiter­hin stellen.

Mit HIV komm ich klar. Mit Ablehnung nicht. Gegen HIV hab ich Medikamtente. Gegen dummer Sprüche nicht. Mit HIV kann ich leben. Mit dem ewigen verstecken nicht.

Wir setzen uns für die Ak­zeptanz von Menschen mit HIV und die Gleich­be­rechtigung aller – un­ab­hängig von sexueller Iden­tität, Orien­tierung und Lebens­stil - ein! Aktiv gehen wir gegen Dis­krimi­nierung und Stig­mati­sierung unserer Ziel­gruppen vor! Aus­drücklich danken wir allen Ver­ant­wortlichen der ver­gan­genen 30 Jahre, die uns dabei unter­stützt haben und uns auch weiter­hin unter­stützen.

Kein Platz für Rassismus in Oberhausen!

Fragen

Du hast HIV? Damit komme ich klar.

Wenn Sie Fragen zu HIV / Aids und weiteren sexuell über­trag­baren In­fektionen haben, stehen wir mit unserem viel­fältigen Be­ratungs­an­gebot gerne für Sie zur Ver­fügung.

Ihre Unterstützung

Aidshilfe-Beratung.de

Sie können die Aidshilfe Oberhausen bei ihrer Arbeit, die sie im Interesse dieser Stadt leistet, unterstützen:

  • Durch Ihre Spende, denn ohne finanzielle Unterstützung ist unsere Arbeit in diesem Umfang nicht möglich.
  • Durch Ihre Patenschaft, mit der Sie unsere Arbeit finanziell mit 10 € monatlich unterstützen können, aber auch ideell, indem Sie mit Ihrem Namen für unsere Arbeit eintreten.
  • Durch Ihr ehrenamtliches Engagement in der Beratung, Betreuung, Prävention oder Öffentlichkeitsarbeit der Aidshilfe Oberhausen e.V.
  • Durch Ihre Vereinsmitgliedschaft bei der Aidshilfe Oberhausen e.V.
  • Durch Ihr Sponsoring.

Sponsoren

Deutsche Aids Stiftung
Jugendparlament Oberhausen